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Vereinbarungsoptionen für plurale Leistungsangebote – neue Perspektive Sozialraum

Die Abkehr von Leistungstypen und Hilfebedarfsgruppen hin zu individuellen Assistenzleistungen in Kombination mit Kontextleistungen (Bsp. LRV Rheinland-Pfalz: Basis- und Leistungsmodule) erfordert die Herausbildung von pluralen Leistungsangeboten. Dabei geht es auch um die Entwicklung und Erprobung neuer Leistungs- und Finanzstrukturen, z.B. in Leistungsmengenbudgets, Leistungserbringerbudgets und Sozialraumbudgets.

Dahingehend haben Leistungserbringer, für die Erstellung eines „Portifolios“ an bedarfsgerechtenen Fachleistungen Konzepte zu erarbeiten, die sowohl wirtschaftlich als auch wettbewerbsfähig sein müssen.

Es werden die Grundlage für die Vereinbarung und Erbringung von Fachleistungen, also die vertrags- und leistungsrechtlichen Säulen im neu gestalteten Leistungsverhältnis genauer betrachtet.

Inhalt des Seminars sind deshalb zentrale Fragen nach:

  1. dem Woher
    • Teilhabeplan (SMART)
    • Möglichkeiten der Einflußnahme in den Verfahren
  2. dem Wohin
    • Generierung von Fachleistungen (SMART)
    • Neue Leistungs- und Finanzstrukturen (§ 132 SGB IX)
  3. dem Was
    • Standardisierung und/oder individueller Einzelfall
  4. der Vereinbarung von Faktoren für die Zuordnung von Leistung und Vergütung
    • Rahmenbedingungen
    • Sächliche und personelle Ausstattung
    • Wirksamkeit
  5. der Struktur- und Prozeßqualität und ihrer Wirkungsorientierung
    • Social Reporting Standards (SRS) - Transparenz eröffnet Chancen (Ehrenamt)

Soziale Dienstleistungen unterliegen einer besonderen Spezifika, unter der eine kritische Betrachtung von Wirkung und Wirksamkeit angestellt werden muss. Der Social Repor­ting Stan­dard hilft dabei, die Wir­kungs­ket­te sämt­li­cher Ange­bo­te zu doku­men­tie­ren und zu kom­mu­ni­zie­ren. Letztendlich geht es auch darum, den gesellschaftlichen Wert in einer wirkungsorientierten Berichterstattung sichtbar zu machen. 

Methoden:

  • Herausforderungen der professionstheoretischen Neuverortung des Sozialrechtlichen Dreiecks erkennen und Strategien entwickeln.
  • Analyse von Hilfeplanung und Erarbeitung von Möglichkleiten zur Bedarfsdeckung – Standardisierung vs. Individualisierung.
  • Beschreibung von Risiken und Entgegenwirken mittels prozeßorientierter Steuerung.
  • Ausblick auf künftige Chancen von sozialraumorientierten, bedarfsgerechten und vielseitigen Systemen von Hilfen – wirkungsorientiertes Reporting.

  Arbeitsformen

  • Praxisorientierter Vortrag
  • Übungen und Fallbeispiele
  • Reflexion eigener Erfahrung und Austausch mit anderen Seminarteilnehmern

Ziel des Seminars:

  • Dieses Seminar bildet ein Grundlagensystem an leistungs- und vertragsrechtlichem Wissen hin zur Generierung von bedarfsgerechten Fachleistungen in diversen Leistungsformen ab.
  • Es werden Strategieansätze im Umgang mit Herausforderungen, Risiken und Chancen vermittelt.
  • Es erfolgt eine konstruktive Auseinandersetzung und Abklärung hinsichtlich einer vergütungsrechtlichen und finanztechnischen Relevanz von Wirkung und Wirksamkeit.

Zielgruppe:

Führungskräfte und Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter von Leistungserbringern in der Eingliederungshilfe.

Durchführungsart: Über eine Onlineverbindung (Bild und Ton) wird mittels Präsentation, Erläuterungen, Praxisbeispielen und Fragemöglichkeiten ein kreativer Schnittpunkt zwischen den Teilnehmenden und unserem Dozenten geschaffen.

Teilnehmer: max. 15 Personen

Dozent: Dipl.-Ökonom Gerold Augart

Preis: 149,00 €  zzgl. der gesetzlichen MwSt.
Ort: Online
Technik: Sie benötigen:

  • einen PC oder Laptop,
  • stabile Internetverbindung
  • eine Webcam (bei Laptops eingebaut)
  • Headset oder Kopfhörer

Ihre Anfrage für das Online-Seminar am 29.06.2022 von 09:00-15:30 Uhr

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    Anmeldeschluss: 14.06.2022