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Gelungene Versorgung von Menschen mit Behinderungen im Krankenhaus – ein Dilemma?

Die Versorgung von Menschen mit Beeinträchtigungen in Krankenhäusern sollte zwar nach Artikel 25 der UN-Behindertenrechtskonvention der von nicht beeinträchtigten Menschen entsprechen, aber in der Realität sind viele Krankenhäuser und Klinken nicht auf die Patienten eingestellt.

Von der Aufnahme bis zum Entlassmanagement, von der Diagnosestellung bis zur Behandlung, von der ambulanten Versorgung bis zur stationären Begleitung gibt es (noch) keine klaren Richtlinien, Prozessbeschreibungen oder Strukturen.

Mangelnden Transparenz der unterschiedlichen Professionen (Eingliederungshilfe und Krankenhaus) lassen Fehlinterpretationen zu und erschweren die Prozesse. Wer übernimmt wann und wie und in welchem Umfang die Versorgung? Wer wird durch wen finanziert? Wer ist Ansprechpartner und wie kann die Versorgung wirklich gelingen? Assistenzleistungen sind nicht gleich Assistenzleistungen. Diese soll aber ab November 2022 gesetzlich geregelt werden.

Wichtig für die Organisation und Mitarbeitenden in der Eingliederungshilfe ist, dass mit der Wirkung ab 1. November 2022 Menschen mit Behinderung zwei neue Ansprüche im Zusammenhang mit erforderlicher Begleitung im Krankenhaus zustehen.

Die gesetzliche Neuregelung sieht eine Aufteilung der Finanzierung zwischen gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) und Eingliederungshilfe vor. Eine persönliche Begleitung regelt sich dann für die Begleitung einer Person aus dem persönlichen Umfeld des behinderten Menschen, nach §§ 44b ff. SGB V. Erfolgt alternativ eine Begleitung durch einen vertrauten Mitarbeitenden eines Leistungserbringers der Eingliederungshilfe, so ergeben sich Ansprüche aus § 113 Absatz 6 SGB IX. Aber, was heißt das genau und wie kann dieses neue Gesetz zu Gunsten der Menschen mit Behinderungen umgesetzt werden?

In diesem Seminar soll praxisnah auf die aktuelle Situation von Menschen mit Beeinträchtigungen in den Klinken eingegangen und aufmerksam gemacht, so wie eine Verbesserung der Bedingungen angestoßen werden.

Ziele des Seminars sind:

  • Die bestmögliche Versorgung für Menschen mit Behinderungen anstoßen
  • Transparenz schaffen
  • Kritische Situation erkennen und beheben: Was mache ich z.B., wenn Klienten vorzeitig entlassen werden? Wie lassen sich herausfordernde Situationen vermeiden? An wen kann ich mich in wenden, wenn die Versorgung nicht adäquat ist?
  • Neue Regelung ab 01.11.2022: Wer ist für die Finanzierung zuständig und was muss hierbei beachtet werden?
  • Fallbeispiele unter der Lupe: Gelungene Prozesse

Arbeitsformen

  • Praxisorientierter Vortrag
  • Übungen

Zielgruppe:        

Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sozialen Einrichtungen und Peronen für das Thema wichtig ist.

Durchführungsart: Über eine Onlineverbindung (Bild und Ton) wird mittels Präsentation, Erläuterungen, Praxisbeispielen und Fragemöglichkeiten ein kreativer Schnittpunkt zwischen den Teilnehmenden und unserem Dozenten geschaffen.

Teilnehmer:              max. 15 Personen

Dozent:                    Ilona Hülsmann, B.A. Heilpädagogin

Preis: 149,00 €  zzgl. der gesetzlichen MwSt.
Ort: Online
Technik:

  • einen PC oder Laptop
  • stabile Internetverbindung
  • eine Webcam (bei Laptops eingebaut)
  • Headset oder Kopfhörer

Ihre Anfrage für das Seminar am 09.06.2022 von 09:00-15:30 Uhr

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    Anmeldeschluss:        02.06.2022