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Soziogene Beeinträchtigungen

Ein besonderes Phänomen mit neuen Anforderungen?

Die Zunahme von Gewalt und herausfordernden Verhalten junger Leute und selbst bei Kindern ist ein alltägliches Problem, dessen Dimension stetig zunimmt. Offenbar in gleicher Richtung entwickeln sich Einschränkungen, die nicht primär, sondern sekundär verursacht sind. Ursache hierfür sind nicht pathologische Faktoren, sondern vielmehr die Lebensumstände in denen die Kinder und Jugendlichen aufwachsen. Während diese eher noch vereinzelnd auftretenden Faktoren ungünstiger Lebensumstände waren muss heute von einem gesamtgesellschaftlichen Problem ausgegangen werden. Immer mehr entstehen soziogener Beeinträchtigungen, die sich in Ermangelung von Teilhabmöglichkeiten und -bedingungen zu einer neuen Gruppe von Behinderung manifestiert.

Ein wachsender Anteil von Kindern und Jugendlichen baut psychische Krankheiten auf. Im Verlaufe der Entwicklung verfestigen sich diese und werden chronisch „Junge Wilde“.

Werden soziogener Behinderungen zunehmend dominant und bestimmen in wenigen Jahren den Alltag in den Einrichtungen und Diensten für Menschen mit Behinderungen?

Worin bestehen die Ursachen für die enorme Zunahme von solchen Erkrankungen wie Hyperaktivität, von Angstpsychosen, Depressionen und Grenzängsten schon bei Kindern und Jugendlichen?

Was sind die Ursachen für immer häufiger und stärker auftretende Formen herausfordernden und aggressiven Verhaltens und Gewalt insbesondere von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Behinderungen.

Muss davon ausgegangen werden, dass in einigen Jahren diese Gruppe von Menschen mit soziogener Behinderungen in den Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe dominiert?

Brauchen wir spezifische Formen von Förderung, Betreuung und Arbeit für diesen Personenkreis in der Eingliederungshilfe?

Es soll im Seminar Klarheit über die Formen und Ursachen von herausfordernden Verhalten, Gewalt und Aggression insbesondere von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Behinderungen erarbeitet werden. Hierfür werden die unterschiedlichen Arbeitsfelder sowohl der beruflichen Bildung, Förderung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen in Ihrer typischen Struktur analysiert.

Ein weiterer Aspekt ist die immer häufiger auftretenden psychischen Störungen und Beeinträchtigungen bei Kindern und Jugendlichen. Worin bestehen die Ursachen für die enorme Zunahme von solchen Erkrankungen wie Hyperaktivität, von Angstpsychosen, Depressionen und Grenzängsten schon bei Kindern?

Mit der erarbeiten Klarheit darüber werden Grundlagen für den Schutz der psychischen und psychischen Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Arbeitsalltag erarbeitet. 

Inhalte:

  1. a) Sorgen und Probleme mit jugendlichen Herausforderungen in der Behindertenhilfe
  2. b) Ursachen und Auslöser jugendlicher Gewalt. Allgemeine Grundlagen und Erklärungen für herausforderndes Verhalten, Gewalt und Aggression. Theorien aggressiven Verhaltens und insbesondere dabei:
    • Aggression und seine Ausprägung in der Ontogenese,
    • Das Wechselverhältnis von Frustration und insbesondere jugendlicher Gewalt,
    • Aggression als menschlicher Trieb sowie
    • herausforderndes Verhalten als Methode der jugendlichen Entwicklung.
  1. c) Psychische Störungen und Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen-ein besonderes soziales Problem und seine weitreichenden Folgen (auch für die Eingliederungshilfe)

Ziel des Seminars

  • Sie entwickeln neues Fachwissen in Sondersituationen.
  • Sie lernen in Übungen und Fallbeispielen Situationen von herausforderndem Verhalten, von jugendlicher Aggression und Gewalt früher zu erkennen und differenzierter zu strukturieren.

Durchführungsart:
Über eine Onlineverbindung wird mittels Präsentation, Erläuterungen, Beispieldarstellungen und Fragemöglichkeiten ein kreativer Schnittpunkt zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und unserem Dozenten geschaffen.

Teilnehmer: max. 15 Personen

Dozent: Dr. Gert Heinicke

Preis: 149,00 €  zzgl. der gesetzlichen MwSt.
Ort: Online
Technik: Sie benötigen:

  • einen PC oder Laptop,
  • stabile Internetverbindung
  • eine Webcam (bei Laptops eingebaut)
  • Headset oder Kopfhörer
  • GO-TO-MEETING Technik-Test, 60 min. vor dem Seminar (bei Bedarf)

Ihre Anfrage für das Online-Seminar am 19.01.2022 von 09:00-15:30 Uhr

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    Anmeldeschluss: 06.01.2022