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 management-nutzen-18/
SUMMARY:Die ICF verstehen und für das Teilhabemanagement nutzen
DESCRIPTION:Die ICF verstehen und für das Teilhabemanagement nutzen\nMit d
 er Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) erhält die Internatio
 nale Klassifikation der Funktionsfähigkeit\, Behinderung und Gesundheit (
 ICF) eine hohe Bedeutung für das Teilhabemanagement und alle Akteure: Lei
 stungsberechtigte\, Leistungsträger und Leistungserbringer.\n\nFür die E
 ingliederungshilfe wird in § 118 BTHG vorgeschrieben\, dass die Ermittlun
 g des individuellen Bedarfes des Leistungsberechtigten durch ein Instrumen
 t erfolgen muss\, das sich an der Internationalen Klassifikation der Funkt
 ionsfähigkeit\, Behinderung und Gesundheit orientiert. Die jeweils lände
 rspezifischen Instrumente müssen die Beschreibung einer nicht nur vorübe
 rgehenden  Aktivität und Teilhabe vorsehen. Dabei sind die Kapitel der I
 CF-Klassifikation Aktivitäten und Partizipation [Teilhabe] zu berücksich
 tigen.\n\nÜber diese Klassifikation hinaus sind aber auch die anderen Kla
 ssifikationen der  ICF - Körperfunktionen\, Beeinträchtigung der Körpe
 rstrukturen\, personenbezogene Kontextfaktoren und Umweltfaktoren - wichti
 g\, da nur eine festgestellte Behinderung zur Leistungsberechtigung führt
 . In § 2 BTHG wird Behinderung beschrieben als Wechselwirkung zwischen k
 örperlichen\, seelischen\, geistigen oder Sinnesbeeinträchtigungen und e
 instellungs- und umweltbedingten Barrieren mit dem Ergebnis einer Einschr
 änkung der gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft.\n\nDer Titel 
 des Seminars verweist für die praktische Arbeit mit der ICF auf zwei Teil
 e.\n\n 	In Teil 1 geht es darum ein Verständnis der ICF als System zur Be
 schreibung von Zuständen einer Person mit einem Gesundheitsproblem und de
 n Zuständen ihrer Umwelt zu gewinnen.\n 	Der Teil 2 befasst sich mit der 
 Nutzung der ICF. Dabei ist zu berücksichtigen\, die ICF Potenziale bereit
 stellt\, die sowohl für die Leistungsberechtigten als auch für Leistungs
 träger und die Leistungserbringer nutzbar sind.\n\nFür die Leistungsbere
 chtigten ist das grundlegende Ziel der ICF ein Instrument zur Verwirklichu
 ng Partizipation [Teilhabe] zur Verfügung zu stellen wichtig. Darüber hi
 naus verdeutlicht die ICF mit der Klassifikation der Aktivitäten und Part
 izipation [Teilhabe] den Rahmen für Teilhabewünsche.\n\nDie Leistungstr
 äger nutzen die ICF zu Ermittlung des Bedarfs\, aus dem dann Leistungen a
 bgeleitet und festgestellt werden. Dazu werden länderspezifisch Instrumen
 te eingesetzt. Die bisher verwendeten Instrumente\, die sich an der ICF or
 ientieren\, nutzen die Inhalte ausgewählter Klassifikationen der ICF\n\ni
 n Form spezifischer sprachlicher Formulierung oder in dem sie ICF-Kodes di
 rekt übernehmen.\n\nDie Leistungserbringer erhalten die Ergebnisse der IC
 F-basierten Bedarfsermittlung und Leistungsfeststellung in einer bestimmte
 n Form als Grundlage für ihre Maßnahmen. Da diese Daten ICF-basiert sind
 \, wird es notwendig sein\, die ICF zur Interpretation der Informationen d
 es Leistungsträgers einzusetzen. So kann es z. B. notwendig sein\, eine K
 örperfunktion differenzierter zu betrachten um zielgerichtete Maßnahmen 
 einsetzen zu können.\n\nDie Leistungserbringung orientiert sich im Teil 1
  an der Output- bzw. Outcomesteuerung der Sozialleistungen. Danach sollen 
 die Leistungen wirksam\, zweckmäßig und wirtschaftlich sein. Wirksamkeit
  bezieht sich auf die zu erreichenden Ziele. Zweckmäßigkeit orientiert s
 ich am Zweck des BTHG\, der in § 1 beschrieben wird. Wirtschaftlichkeit b
 edeutet\, dass für die Leistungserbringung ein vereinbarter finanzieller 
 Rahmen einzuhalten ist.\n\nFür den Teil 2 wird eine Input-Steuerung vorge
 sehen. Danach müssen Maßnahmen den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit\,
  Sparsamkeit und Leistungsfähigkeit entsprechen und dürfen das Maß des 
 Notwendigen nicht überschreiten.\n\nInhalte des Seminars\n\n 	Die ICF und
  das Bundesteilhabegesetz (BTHG)\n 	Die ICF verstehen: Ziele\, Struktur\, 
 Inhalte\n 	Die ICF nutzen\nLeistungsträger: ICF basierte Instrumente zur 
 Bedarfsermittlung und Leistungsfestellung\nLeistungserbringer: ICF-basiert
 e Leistungsgrundlage und ICF-basierte Strukturierung von Maßnahmen\n\nZie
 le des Seminars\n\nDie Teilnehmenden\n\n 	erhalten durch Vortrag Informati
 onen über die Inhalte\n 	lernen die ICF kennen und verstehen\, indem sie 
 in Gruppen Informationen zu den Inhalten ausgewählter Klassifikationen er
 stellen und Definitionen von ICF-Kodes in verständlicher Sprache formulie
 ren\n 	lernen z. Zt. genutzte ICF-basierte Instrumente ihrer speziellen Nu
 tzung der ICF kennen zu Bedarfsermittlung und Leistungsbeschreibung kennen
  und diskutieren ihre jeweiligen Vorzüge und Nachteile\n\nZielgruppe\n\nD
 as Seminar richtet sich an Mitarbeitende mit Interesse am Verstehen und Nu
 tzen der ICF\, z. B.\n\n 	Leitungsverantwortliche\n 	Fachdienste\n 	Qualit
 ätsbeauftragt\n\nTeilnehmer:        max. 18 Personen\n\nDozent: 
                Prof. Dr. Gerd Grampp (Dipl.-Päd.) Agentur f
 ür Forschung\,                                  
               Entwicklung\, Beratung und Schulung in der Rehabilit
 ation                               Memlsdorf\
 n\nPreis: 139\,00€ zzgl. MwSt.(inkl. Seminarunterlagen\, Tagungsgetränk
 e\,\nKaffee und Kuchen)\n\nVeranstaltungsort: Internationaler Bund (IB)\nR
 olshover Str. 87-91\n51105 Köln\n\nBeginn: 10.00 – 17.00 Uhr\n\nTermin:
  08.05.2018\n\nAnmeldeschluss: 02.05.2018
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