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 rkungen-auf-die-leistungserbringung-11/
SUMMARY:Das BTHG\, die ICF\, die ICHI und die Auswirkungen  auf die Leistun
 gserbringung
DESCRIPTION:Das BTHG\, die ICF\, die ICHI und die Auswirkungen auf die Leis
 tungserbringung\n\nUm die Internationale Klassifikation der Funktionsfähi
 gkeit\, Behinderung und Gesundheit (ICF) war es einige Zeit ziemlich still
 . Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) ist die ICF nun wieder hochaktuell. 
 Es nimmt in mehreren Paragrafen Bezug auf die ICF\, so bei der Neudefiniti
 on des Behinderungsbegriffs (§ 2) und der Beschreibung des Instruments zu
 r Erhebung des Hilfebedarfs (§ 118). Es erfolgt eine Anknüpfung an das b
 io-psycho-soziale Modell der Behinderung der WHO\, das sowohl in der ICF a
 ls auch in der UN-Behindertenrechtskonvention genutzt wird.\n\nInstrumente
  zur Ermittlung des Rehabilitationsbedarfs (§§ 13\, 118) sollen ein Behi
 nderung feststellen den Bedarf individuell und funktionsbezogen ermitteln 
 und eine nicht nur vorübergehende Einschränkung der Aktivität und Teilh
 abe in Lebensbereichen dokumentieren. Dabei hat die ICF eine grundlegende 
 Funktion: Sie stellt insgesamt den Rahmen für die Feststellung der Behind
 erung zur Verfügung und die Kapitel der Klassifikation der Aktivitäten u
 nd Partizipation [Teilhabe] bilden die Lebensbereiche\, für die eine Eins
 chränkung der Teilhabe zu ermitteln ist.\n\nDie ICF orientiert sich am bi
 o-psycho-sozialen Modell als Grundlage für das Verständnis von Funktions
 -fähigkeit bzw. Behinderung. Dabei werden sowohl die biologischen und psy
 chologischen Gegebenheiten der Person als auch die Bedingungen der Umwelt 
 berücksichtigt. Einschränkungen der Teilhabe sind das Resultat eines vor
 handenen Defizits bzw. nicht ausreichender Kompetenz der Person oder vorha
 ndener Defizite (Barrieren) in der Umwelt. Defizite der Person beruhen auf
  Beeinträchtigungen der Körperfunktionen\, Schädigungen der Körperstru
 kturen und Kontextfaktoren. Bei der Umwelt können Defizite (Barrieren) im
  Bereich von Produkten und Technologien\, von physikalischen und sozialen 
 Gegebenheiten sowie bei der Unterstützung oder den Rahmenbedingungen auft
 reten.\n\nTeilhabemanagement kann als Prozess mit mehreren Phasen verstand
 en werden. Für diese Phasen sind nach BTHG sowohl Rehabilitations-/ bzw. 
 Leistungsträger als auch Leistungserbringer zuständig. Die ICF stellt f
 ür die Verständigung über die gemeinsame Aufgabe der Förderung von Sel
 bstbestimmung und voller\, wirksamen und gleichberechtigter Teilhabe ein s
 prachliche Basis zur Verfügung. Dabei geht es zunächst um die Beschreibu
 ng von Zuständen einer Person mit einem Gesundheitsproblem und um Zu-stä
 nde ihrer Umwelt.\n\nTeilhabemanagement beschreibt zwar zunächst diese Zu
 stände\, hat aber die Veränderung der Zustände von Person und Umwelt zu
 m Ziel. Die zu erbringenden Leistungen werden in den aktuell vorhandenen I
 nstrumenten zwar benannt\, sind aber sehr interpretationsfähig. Hier kann
  zukünftig auch eine neue Klassifikation der WHO\, die „International c
 lassification of health interventions“ interessant werden.\n\nDiese Klas
 sifikation der gesundheitsbezogenen Maßnahmen (nicht autorisierte Überse
 tzung) liegt z. Zt. als Alpha-Version in englischer Sprache vor. Sie nimmt
  die Struktur der ICF auf und umfasst drei Bereiche: (1) Auf Körpersystem
 e und Körperfunktionen bezogene Interventionen\; (2) Interventionen in Be
 zug auf Aktivitäten und Partizipation [Teilhabe]\; (3) Umwelt- und verhal
 tensbezogene Interventionen. Die ursprünglich rein medizinischen Interven
 tionen werden durch therapeutische und pädagogische Interventionen ergän
 zt.\n\nDurch die fachübergreifende Sprache bieten sowohl die ICF als auch
  die ICHI eine gemeinsame Basis für das interdisziplinäre Handeln. Sie w
 erden damit auch ein Instrument der Qualitätssicherung und Qualitätsentw
 icklung. Dies ist ein Aspekt\, der im BTHG eine große Rolle spielt\, da d
 ie Ergebnisqualität als wichtiges Leistungsmerkmal erwähnt wird. Ergebni
 squalität ist zusammen mit Struktur- und Prozessqualität ein zentraler I
 nhalt des Qualitätsmanagements\, das sich der Instrumente ICF und ICHI be
 dienen kann.\n\nInhalte des Seminars\n\n 	Das BTHG und seine Vorgaben für
  das Teilhabemanagement\n 	Die ICF als Instrument zur Beschreibung von Zus
 tänden einer Person und ihrer Umwelt\n 	Die ICHI als Instrument zur Verä
 nderung von Zuständen einer Person und ihrer Umwelt\n\nZiele des Seminars
 \n\nDie Teilnehmenden\n\n 	erhalten durch Vortrag Informationen über die 
 Inhalte\n 	nutzen die ICF um am Beispiel einer konkreten Person Teilhabezi
 ele zu bestimmen und die daraus folgenden Anforderungen an die Person und 
 ihre Umwelt abzuleiten\n 	klassifizieren die Beeinträchtigungen der Körp
 erfunktionen einer Person\n 	konkretisieren Interventionen der ICHI durch 
 Zuordnung von Maßnahmen\n\nArbeitsformen:   Vortrag\, Gruppenarbeit\, 
 Übungen\nZielgruppe:         Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fü
 r Berufsbildungsfragen\, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Fachdien
 st\, sowie Fachkräfte aus sozialen Einrichtungen\nTeilnehmer:      
   max. 18 Personen\n\nDozent:                Prof. Dr. Ger
 d Grampp (Dipl.-Päd.) Agentur für Forschung\,             
                                    Entwicklung\, Beratu
 ng und Schulung in der Rehabilitation                   
             Memlsdorf\n\nPreis: 139\,00€ zzgl. MwSt. (inkl. Se
 minarunterlagen\, Tagungsgetränke\,\nKaffee und Kuchen)\n\nVeranstaltungs
 ort:   St. Ansgar – Haus\nSchmilinskystr. 78\n20099 Hamburg\n\nBeginn:
  09.30 – 16.30 Uhr\n\nTermin: 01.02.2018\n\nAnmeldeschluss: 12.01.2018
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